Überschrift: Allgemeine Informationen

Titel: «kinderleicht» - Ökumenischer Familiengottesdienst
Ein Gottesdienst von Pfarrerin Angelika Biskupski (Predigt), veröffentlicht am 24.04.2009.

Kurzbeschreibung: Ökumenischer Familien-Gottesdienst während des Stadtfestes in Leipzig am 8. Juni 2008 auf dem Nikolaikirchhof in Zusammenarbeit mit dem Stadtökumenekreis.

Gewinner des Gottesdienstpreises 2009.

Mitwirkende: Pfarrerin Angelika Biskupski (Predigt), Superintendent Martin Henker (Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig), Kirchenmusikdirektor Olaf Engel, Schülerinnen und Schüler des Maria-Montessori-Schulzentrums, Uwe Hahn (Bezirkskantor), Thomas Härtel (Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche Leipzig), Propst Lothar Vierhock (Katholische Propsteikirche St. Trinitatis), Musik: David-Timm-Jazzquartett und Posaunenchöre unter der Leitung von Christoph Käßler)

Themen-Schlagworte: Agape, Kinder, Ökumene, Waage

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Gottesdienstablauf

Eingang
Begrüßung

Lied

Lied: «Hallo, Hallo»

Refrain:

Hallo, hallo, hallo! Wenn wir uns treffen, werden wir froh.
Hallo, hallo, hallo! Wenn wir uns treffen, werden wir froh...

Strophen:

1. Du bis ganz anders als ich, und trotzdem freu ich mich.
Du bis ganz anders als ich, und trotzdem freu ich mich.

2. Schön ist es, dass es dich gibt, dass Gott uns beide liebt.
Schön ist es, dass es dich gibt, dass Gott uns beide liebt.

3. Gott dachte sicher an mich, und darum schuf er dich.
Gott dachte sicher an mich, und darum schuf er dich.

4. Wir sagen allen so gern, wir haben einen Herrn.
Wir sagen allen so gern, wir haben einen Herrn.

5. Es ist der Herr dieser Welt, der uns zusammenstellt.

Es ist der Herr dieser Welt, der uns zusammenstellt.

Einleitung

Thematische Einleitung «kinderleicht» (Schüler)

Lied

Lied «kinderleicht» nach der Melodie von Laudato si, EG 515

Refrain:

Kinder, kinderleicht ist für jeden etwas anderes,
Kinder, kinderleicht finden wir nicht immer alles,
Kinder, kinderleicht ist, was wir so gerne machen,
Kinder, kinderleicht sind alle tollen Sachen.

Strophen:

1. Kinderleicht ist schöne Lieder singen,
kinderleicht ist über Steine springen,
kinderleicht ist nach Musik zu tanzen,
kinderleicht das Packen meines Ranzen.

2. Kinderleicht ist für mich Bücher lesen,
kinderleicht das Lieben aller Wesen,
kinderleicht ist für mich schnell zu laufen,
kinderleicht ist für mich nicht zu raufen.

3. kinderleicht ist andern Hilfe geben,
kinderleicht ist froh zusammen Leben,
kinderleicht ist andern zu zuhören,
kinderleicht ist nichts mehr zu zerstören.

Lied

«Lobe den Herrn, meine Seele»

Anspiele & Predigt
Anspiel I

«Was man wiegen und messen kann» (mit zwei Darstellern / Darsteller 1 = A; Darsteller 2 = B)

Waage steht mit einem Tuch verhüllt auf der Bühne. B möchte das Tuch abziehen.

A Halt, halt, halt.
B Ich möchte jetzt wissen was unter dem Tuch ist.
A Dann rate doch mal.
B Ein Denkmal. Wir sind in Leipzig, dann ist es bestimmt Bach.
A Du bist etwas einfallslos. Was unter dem Tuch ist, hat mit dem Thema zu tun. Kinderleicht.
B Na kinderleicht ist es nicht.
A Das Thema lautet: «Kinderleicht».
B Sind Kinder unter dem Tuch?
A Wackelt das Tuch.
B Stimmt, das Tuch hängt schlaff, wie ein Segel ohne Wind.
A Du hast noch einen Versuch.
B Es muss etwas leichtes sein. Vielleicht ein riesiger Berg Federn?
A Du bist völlig auf dem Holzweg.
B Ich weiß es nicht!
A Lass uns das Geheimnis enthüllen.

Waage wird enthüllt und betrachtet.

B Eine Waage? Ziemlich altmodisch das Teil.
A Aber sie funktioniert.
B Dann probieren wir sie aus.

Probierphase

A Man kann ja alles wiegen!
B Man kann alles messen?
A Man kann alles zählen!
B Das glaube ich nicht. Du kannst nicht alles wiegen, messen und zählen.
A Klar kann man das.
B Wie viel wiegt ein gutes Wort?
A Das kann ich nicht auf die Waage legen.
B Wie teuer ist ein guter Freund?
A Das kann ich nicht messen.
B Wie tief kann eine Lüge verletzen?
A Das spürt man.
B Wie groß Freude sein kann?
A Da nützt mir die Waage nichts.
B Nicht alles kann man wiegen, zählen und messen.

Lied

«Lobe den Herrn, meine Seele»

Anspiel II

nach Lukas 19, 1-10

Zachäus tritt auf und prüft die Waage

Zachäus: Es gibt immer wieder Menschen die keine Achtung vor meiner Arbeit haben. Die Schleichen sich in der Nacht unbemerkt zu meiner Waage und versuchen sie zu demolieren. Zum Glück kommt es selten vor, denn die Wachen passen gut auf. Die Leute mögen mich nicht, dabei mache ich nur meine Arbeit und die erledige ich perfekt. Was hast du in dem Sack?

Händler 1: Getreide.

Zachäus: Stell ihn auf die Waage. Ich bekommen einen halben Denar Zoll von dir.

Händler 1: Letzte Woche habe ich weniger bezahlt.

Zachäus: Aber heute sind die Preise gestiegen. Du kannst auch umkehren.

Händler 1: Dieser Halsabschneider. Bloß gut, dass er meine Wut nicht messen kann. Darauf würde er auch Steuern erheben.

Zachäus: So ist das immer. Ich lege den Zoll fest und die Leute sind darüber verärgert. Was soll ich denn machen? Den Beruf wechseln? Es ist eine leichte Arbeit, bei der man gut verdient.

Händler 2: Ich habe es eilig. Was muss ich bezahlen?

Zachäus: Für den Ballen Stoff? Hast du noch mehr zu verzollen?

Händler 2: Wie kommst du darauf?

Zachäus: Bei deinem letzten Besuch warst du nicht so dick.

Händler 2: Ich war noch nie hier.

Zachäus: Aus was besteht dein Bauch?

Händler 2: Woraus ist ein Bauch?

Zachäus: Stell dich nicht dumm. Entweder du bezahlst für die ganze Ware oder ich rufe die römische Wache.

Händler 2: Ist schon gut. Du hältst es mit den Feinden unseres Volkes.

Zachäus: Erst betrügen wollen und mich dann beschimpfen. Ich habe die Gesetze nicht gemacht.

Händler 2: Aber du lebst gut von ihnen.

Zachäus: Man akzeptiert mich nicht. Liegt es an mir oder an meiner Arbeit? Wenn ein Händler betrügen will ist es gut, wenn ich betrüge ist es eine Katastrophe. Was hast du zu verzollen?

Händler 3: Einen Beutel Bohnen.

Zachäus: Das macht 3 Heller...

Händler 3: Auf dem Markt bekomme ich 4 Heller dafür.

Zachäus: Die Preise für Lebensmittel sind im Keller.

Händler 3: Warum passt sich der Zoll nicht an?

Zachäus: Gesetze verändern sich in einer anderen Geschwindigkeit als Preise. Rechtzeitige Erhöhungen haben Priorität.

Zeitungsmeldung 1: Jesus aus Nazareth wertet Kinder auf. Am Mittwoch kam es zu einer erstaunlichen Szene. Mütter wollten mit kleinen Kindern zu Jesus. Erließ sie nicht vertreiben, sondern segnete sie!

Zeitungsmeldung 2: Mann aus Galiläa macht flotte Sprüche! Auf eine Frage antwortete er: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein reicher ins Reich Gottes kommt.

Zeitungsmeldung 3: Sensation in Jericho! Blinder, schreiender Bettler wird von Jesus geheilt. Der sehende Bettler ist bis heute nicht still.

Zachäus: Den muss ich sehen! (steigt auf die Leiter)

Predigt

Liebe junge und liebe alte Kinder – liebe Gottes- Kinder!

Jesus kommt in die Stadt. Und wo Jesus kommt, da kommt Gott. Gott kommt in die Stadt. «Na und?! Ist mir doch egal», sagen die einen und die anderen? Vielleicht sagt Ihr: «Das will ich mal sehen, den will ich sehen!» Ihr seid neugierig. So ging es Zachäus: Wer ist Zachäus?» Von ihm wird in der Bibel erzählt. Er war ein Oberer der Zöllner und war reich.» Er ist einer, der abwiegt, misst und dabei sehr genau ist. Er ist ein Chef. Er sitzt oben. Was er sagt, das hat Gewicht. Er muss aufpassen. Und er versteht es, zu seinen Gunsten zu rechnen. Er ist reich, er ist groß. Aber er ist auch klein. Er ist zu klein, um Jesus zu sehen, der in die Stadt kommt. Er sieht nicht genug.

Wie ein Kind, kinderleicht, klettert er, der große, mächtige Mann auf einen Baum (zeigt auf die Leiter mit Zachäus). Er ist neugierig auf Jesus. Er will ihn sehen. Von dort oben will er auf Jesus hinab sehen. Aber als Jesus kommt, wird alles ganz anders. Wird es kinderleicht? Noch sitzt er da oben. Von ganz oben, er ist ja schließlich ein Chef, will er Jesus sehen. Da sitzt er und wartet. Doch Jesus hat ihn schon längst gesehen. Er spricht ihn an. Und holt ihn runter von da oben, auf den Boden (Zachäus steigt von der Leiter, er geht runter und setzt sich zwischen die Leute). Jesus sehen «von oben herab» das geht nicht.

Jesus sieht Zachäus freundlich an und das verändert ihn. Kinderleicht?. So hat es angefangen: Jesus kommt in die Stadt, nach Jericho, dort lebte Zachäus. Er kommt und lädt sich bei Zachäus ein. Darüber freut sich Zachäus und andere ärgern sich: «Gerade bei dem, wenn Jesus doch wüsste, was das für einer ist, was bei dem los ist, was der für ein mieser Kerl, ein Betrüger ist!» Jesus weiß, dass da nicht alles o. k. ist. Gerade deshalb kommt Gott, die Perfekten brauchen ihn nicht. Auch bei uns ist nicht alles perfekt. Wir sitzen hier mit dem, was uns gelingt und mit dem, was nicht so gut ist und warten, dass Jesus zu uns kommt, auch nach Leipzig, auf unser Stadtfest! Warum? Weil in unserer Stadt auch nicht alles heil ist.

«Heute ist diesem Haus», da wo Jesus zu Gast war, «Heil widerfahren», heißt es in der Geschichte von Zachäus. Das wünsch ich mir auch für uns: für unsere Stadt. Was ist das Heil? Was geschieht? Was ist mit Zachäus los? Ist er verrückt? Für ihn wird alles ganz anders. Für Zachäus verändern sich die Gewichte. Zachäus verändert sich: Er blickt anders auf seine Arbeit, auf sein Geschäft. Die Sehnsucht nach immer mehr und die Neugier auf Jesus hat das heillose Geschäft seines Lebens ins Wanken gebracht und geheilt. Er sieht sich selbst und die anderen anders. Bisher hat er alles gezählt, alles rausgeholt für sich. Jetzt verschenkt er, so erzählt der Evangelist Lukas die Geschichte. Und wie kommt so etwas? Kinderleicht?

Nein, Zachäus zählt immer noch und wiegt ab. Nicht dass er nicht mehr zählt. Gleich nachdem er mit Jesus gegessen und getrunken hat, stellt er sich vor Jesus hin und rechnet: Er kann rechnen, das ist auch seine Gabe. Aber er rechnet jetzt anders. «Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.» Er macht seine Rechnung jetzt für die, die zu kurz gekommen sind, die Armen. Ihm ist daran gelegen, dass gerecht verteilt wird. Jetzt wiegt anderes schwer. Er ist verändert. «Heute ist diesem Hause Heil widerfahren.» Die Begegnung mit Jesus hat Zachäus geheilt. Ist er denn krank gewesen? Er hat krankhaft gerechnet, alles. Das, was man nicht Wiegen und messen kann, das hatte er aus dem Blick verloren. Das tat ihm und andern nicht gut. Gott sei Dank kam Jesus in die Stadt. Jesus kann heilen, was das Miteinander kaputt macht.

Wir haben für diesen Gottesdienst hier die große Waage aufgestellt: Was wiegt schwer? «Kinderleicht» ist das doch: Ein Erwachsener wiegt mehr als ein Kind? Eine Eins ist mehr wert als eine Fünf? – Gesundheit mehr als Krankheit? Ein Kind ist immer oben, es ist kinderleicht, es ist oben, dem Himmel näher. Wir feiern den Gottesdienst zum Stadtfest. Unsere Stadt hat in diesem Jahr ein kleines Bildchen auf allen offiziellen Briefen aus dem Rathaus. Unicef - Leipzig für Kinder, eine Kinderfreundliche Stadt? Spiele - Straße, das ist ein Projekt. Ist das so? Geht es Kindern in Leipzig gut? Für Kinder ist nicht alles «kinderleicht». Viele haben es schwer, sie halten dem Leistungsdruck von Lehrern und Eltern nicht stand. Und mit Kindern ist es auch nicht «kinderleicht», das wissen die Väter und Mütter. «Kinder sind ein Armutsrisiko» heißt es in dem jüngsten Armutsbericht unseres Landes. Wenn wir Zukunft wollen müssen wir mit Kindern rechnen ohne sie zu verrechnen, denn das geht schief, das tut nicht gut.

Wir haben ein Buch in die Waagschale geworfen: ein Kinderbuch, es ist kein gewöhnliches Buch. Wir haben die christlichen Gemeinden Leipzigs gefragt: Was geschieht bei Euch mit Kindern und für Kinder? Wir wollten bei uns selbst anfangen und uns fragen: Was hat Gewicht? Jede Gemeinde sollte etwas davon auf einem Blatt zeigen. Daraus sind viele Bilder in den letzten Wochen entstanden. Einige davon haben wir im Hintergrund der Bühne in Kreuzform aufgehängt. Es soll ein Buch daraus werden. «kinderleicht», wir als Christen der Stadt für Kinder. Wir können von einander lernen, wenn wir neugierig wie Zachäus sind. Neues entdecken. Sie können sich nach dem Gottesdienst die Blätter in einer Ausstellung in der Nikolaikirche ansehen. Die einzelnen Seiten sind dort für Sie und Euch aufgehängt.

Mitten auf dem Stadtfest feiern wir Gottesdienst, mitten in der Stadt. Im Gottesdienst lädt sich Jesus bei uns, in unsere Stadt ein. Wir leben in einer Stadt, in der viel gerechnet wird und es viel abzuwägen gilt, das ist auch nötig. Aber ebenso nötig ist das andere: Wir feiern es hier schon: das Agapemahl. Es hat eine lange Tradition in der christlichen Kirche. Wir teilen Brot und Trauben. Es ist anders als die Mahlzeiten zu Hause. Wenn wir hier miteinander teilen, müssen wir auch rechnen, aber anders: Groß und klein zusammen, Inländer und Ausländer, Chefs und solche, die nichts zu sagen haben: jede/jeder empfängt das gleiche und wir danken Gott für das was wir haben und sind, alle so verschieden wie wir sind. Das ist das besondere. Wir wissen, unser Leben hängt davon ab, was vom Himmel, von Gott in die Waagschale kommt, himmelweit und kinderleicht, das hängt zusammen. Himmel und Erde können sich berühren? Ja, sonst säßen wir nicht hier.

Was das soll? Wenn wir sagen: «Komm Herr Jesus, sei unser Gast...», und er, Gott, kommt, dann verändert das. Der heilt, so erzählt die Geschichte von Zachäus: «Diesem Hause», dieser Stadt ist Heil widerfahren. Es kann heil werden, was kaputt ist in uns und mit uns. Was schwer ist und lastet, kann kinderleicht werden. Dazu schenke uns Gott seinen Geist. «Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns gegeben hast!

Amen

Lied

«Wo Menschen sich vergessen»

Agapemahl & Fürbitten
Agapemahl

Sprecher 1: Miteinander singen und beten, gemeinsam auf Gottes Wort hören und in der Auslegung des Wortes neue Wege entdecken... und verstehen, dass unser Leben unter Gottes Freundlichkeit wachsen kann, gerade dann, wenn wir das Empfangene teilen.

Sprecher 2: Teilen auch unter Kindern und Erwachsenen: aufeinander hören, verständlich miteinander reden, sich in die Augen sehen, Füreinander da sein, sich ergänzen, voneinander lernen. All das ist eigentlich kinderleicht.

Sprecher 1: Ein «Agape-Mahl» wollen wir jetzt miteinander feiern. «Agape» heißt Liebe. Gottes Liebe zu Christus und den Menschen und zugleich unsere Liebe zu Christus und Gott. Schon die ersten Christen haben sich in den Häusern getroffen und miteinander gegessen als Zeichen der Gemeinschaft mit Gott und untereinander; als Zeichen der Liebe zueinander. So wollen wir es auch verstehen. Brot und Weintrauben sind dafür biblische Symbole. Sie erinnern uns, dass wir alle aus der Güte Gottes und aus der Vielfalt seiner Schöpfung leben.

Sprecher 2: Und alle dürfen daran teilnehmen: Kinder und Erwachsene, also Kleine und Große und Mittlere..., Kranke und Gesunde, die, die aus Leipzig kommen und alle, die hier zu Gast sind, wir: aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden und Menschen aus dem Ausland – aus Afrika vielleicht oder aus Asien. Ganz egal. Alle dürfen dabei sein, denn Güte Gottes reicht für alle Menschen. Wir wollen beten: Lieber Gott, wir danken dir für die guten Gaben hier. Hilf, dass in der ganzen Welt jeder Mensch sein Brot erhält. Amen.

Sprecher 1: Und nun teilen wir aus. Kinderleicht reichen wir die Körbe durch die Reihen. Und wir achten darauf, dass alle etwas bekommen.

Austeilung

Sprecher 1: Wir haben ausgeteilt. Nun lasst uns danken und beten:

Sprecher 2: Lieber Gott, in deinem Namen haben wir ausgeteilt und empfangen, und es hat für alle gereicht. Kinderleicht.

Sprecher 1: Wir danken dir für dieses Wunder. Lass es immer wieder geschehen, dass wir im Austeilen empfangen und Empfangenes teilen und so in der Kraft des Heiligen Geistes bauen an deiner neuen Welt. Amen.

Fürbitten

Erwachsene/Eltern: Unser Gott, Danke für die Kinder, die zu unserem Leben gehören. Danke für ihr Lachen, danke für ihr Staunen, danke für ihre Fragen, mit denen sie uns fordern. Lehre uns, ihre Gedanken und ihre Sorgen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Liedruf: «Kyrie eleison»

Ältere: Unser Gott, Schenke uns Älteren etwas von der Leichtigkeit der Kinder: Hilf uns neugierig zu bleiben. Lass uns nicht aufhören zu fragen, was die Kinder und die Jugendlichen heute bewegt. Zeige uns, was wir tun können für unsere Enkelkinder, für Kinder in der Nachbarschaft und in der Gemeinde. Erinnere uns daran, ihren Weg im Gebet zu begleiten.

Liedruf: «Kyrie eleison»

Jugendliche: Unser Gott, als junge Menschen bitten wir dich für unsere Eltern, dass sie uns nicht ihre eigenen Pläne und Ziele aufladen. Stärke uns den Rücken, damit wir durchhalten können, wenn es schwierig wird in der Schule, im Beruf oder in unseren Beziehungen.

Liedruf: «Kyrie eleison»

Kinder: Unser Gott, wir bitten dich für alle Kinder, die es schwer haben: Wir bitten für die Kinder in China und Birma, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Wir denken auch an die Kinder, die nicht genug zu essen haben. Wir bitten für die Kinder, die keine Eltern mehr haben oder keinen Menschen, der sie lieb hat. Liedruf: «Kyrie eleison»

Erwachsene: Lass uns nicht wegschauen, wenn Kinder eine leichte Beute werden für Menschen, die ihnen Gewalt antun. Mach uns wach dafür, wo Kinder vernachlässigt und misshandelt werden. Gib uns Mut, uns einzumischen. Amen

Vater unser

Lied

Lied: «Nun danket alle Gott»

Schluss
Sendung und Segen

Musik